Viele MS-Diagnosen sind falsch

    • Viele MS-Diagnosen sind falsch

      Keine vorschnellen Diagnosen bei atypischen MS-Zeichen - das fordern Neurologen. Die Selbstkritik ist berechtigt: Bei vielen Patienten wird fälschlicherweise Multiple Sklerose diagnostiziert.

      Beim diesjährigen Kongress der American Academy of Neurology (AAN) in Vancouver waren auch selbstkritische Stimmen zu hören.

      So kommt es offenbar immer wieder zu falschen MS-Diagnosen, weil sich Neurologen zu sehr auf MRT-Aufnahmen verlassen, obwohl sie nicht zu den klinischen Symptomen passen oder schlicht falsch interpretiert werden.

      Wie groß das Problem ist, weiß niemand, da es dazu keine Statistiken und Erhebungen gibt, doch für Professor Andrew Solomon von der Universität in Burlington, Vermont, waren die immer wieder beobachteten Fehldiagnosen Anlass genug, im Kreis ausgewählter MS-Spezialisten nach den Ursachen zu fahnden ... weiter hier
      LG Andrea

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      hilft das nichts - dann explodier" ( MarkTwain )
    • Die Diagnosemöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren enorm verbessert. Dennoch kann auch fälschlich MS diagnostiziert werden. Eine multizentrische Studie geht der Frage nach, wie es zu Fehldiagnosen kommt.

      Gleich vorweg: Die multizentrische Studie zu Fehldiagnosen der Multiplen Sklerose hat keine Daten zur Häufigkeit von Fehldiagnosen ermittelt, wie Prof. Andrew Solomon gegenüber der AMSEL-Onlineredaktion bestätigte. Ihr ging es in erster Linie um die Gründe, warum Multiple Sklerose in den vorliegenden Fällen falsch diagnostiziert wurde. Und: Was haben die Patienten stattdessen ? Mit dem Hintergedanken, die fehlleitenden Faktoren möglichst auszuschließen und die Gruppe der häufiger fehldiagnostizierten Patienten einzugrenzen ... weiter hier
      LG Andrea

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